Den Stecker gezogen!

Am vergangen Sonntag (20.01.2019) empfing die 1. Damen die SG Zweidorf/Bortfeld 2. Man hatte sich viel vorgenommen, doch leider musste eine 17:28 (10:11) Niederlage hingenommen werden.

Nach einer recht ordentlichen ersten Halbzeit folgte eine schwache zweite Spielhälfte und der HSC erlebte nach der Halbzeitpause ein wahres Debakel.

Das erste Spiel im neuen Jahr begann sehr vielversprechend, da man dem Team die 4- wöchige Spielpause erstmal kaum anmerkte. Nach kurzer Eingewöhnung der Abwehrvariante mit einer Manndeckung gegen Top-Torschützin Annika Sonnenberg gingen die Mädels in der elften Minute durch Alina mit 6:4 in Führung. Da es, durch einige vergebene Torchancen, acht weitere Minuten Anlauf bis zum nächsten eigenen Torjubel brauchte, stand es in der 19. Minute 7:7. Bis zur Halbzeit blieb das Team dem Favoriten beim Stand von 10:11 auf den Fersen. Acht technische Fehler und etliche Fehlwürfe aus guter Position verhinderten zu diesem Zeitpunkt ein deutlich besseres Ergebnis.

In der Halbzeit stellte Trainer Witzke die Mannschaft in Angriff und Abwehr wiederholt auf das Spiel des Gegners ein, doch scheinbar fanden jegliche Worte kein Gehör.

Denn das, was bis zum Schlusspfiff folgte, war für Trainer-Team und Zuschauer unbegreiflich. Mit Beginn der zweiten Halbzeit leistete sich das Team vor allem auf den Schlüsselpositionen im Rückraum eine Vielzahl an unnötigen Fehlpässen und technischen Fehlern, ohne dabei auch nur annähernd Torgefahr auszustrahlen, so dass bereits nach 41 Minuten beim Stand von 11:21 die Messe gelesen war.

Am Ende konnte das junge Team noch froh sein, dass der Gegner aus Zweidorf/Bortfeld im letzten Drittel 1-2 Gänge zurückschaltete und Melanie im Tor mit der ein oder anderen Parade aufhorchen ließ. Mit dem Schlusspfiff der beiden guten Schiedsrichter aus Braunschweig verwandelte die A-Jugendliche Sarah, die genau wie Sina und Luisa aushalf und ein ordentliches Spiel machte, den letzten Strafwurf zum Endstand von 17:28.

Jetzt gilt es in der Trainingswoche Gründe für solch einen rabenschwarzen Auftritt der Mannschaft in Halbzeit 2 zu finden, um im Derby am kommenden Samstag gegen die Reserve des MTV Vorsfelde nicht nochmal so ein „Blaues Wunder“ zu erleben.

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