Am Ende macht die Routine den Unterschied!

Am vergangenen Sonntag (11.11.18) trat unsere 1.Damenmannschaft zum schweren Auswärtsspiel bei der Oberliga-Reserve des VfL Wolfsburg an. In der Vorbereitung auf das Spiel wurden im Training viele Kleingruppen-Übungen eingestreut, sowie auf die Stärken und Schwächen des Landesliga-Absteigers hingewiesen. Ein kleiner Vorteil war zudem, dass die erste Mannschaft des VfL parallel in Hannover antreten musste und so keine zusätzlichen Verstärkungen „von oben“ beim Gegner dabei waren.

Mit insgesamt 12 Spielerinnen konnte der Trainer auf ordentlich Personal zurückgreifen, sodass jede Spielerin ihre Pausen bekommen konnte.

Das HSC-Team startete mit derselben Aufstellung wie zuletzt beim Erfolg in Braunschweig. Nach einem ordentlichen Start und einer 2:1-Führung begann die erste kleinere Schwächephase und man lag bereits nach 10 Minuten mit 3:6 im Hintertreffen. Immer wieder schaffte es der VfL mit einfachsten Mitteln vor allem die Außenpositionen zu bedienen und von dort erfolgreich abzuschließen.

So rasch man anschließend auf 6:7 verkürzen konnte, ebenso schnell erhöhte der VfL wieder auf 6:9. Im Team-Timeout nach 18 Minuten appellierte der Coach nochmal an das direkte Umschalten bei Ballverlusten und forderte mehr Konzentration bei den hundertprozentigen Tormöglichkeiten.

Zum Ende der 1.Halbzeit konnte auch durch gute Reaktionen der neuen Torfrau Melanie, die nach einer Viertelstunde, die glücklose Jenni im Tor ersetzt hatte, die Abwehr an Sicherheit gewinnen. So ging es durch einen Doppelschlag von Alina zumindest nur mit einem 2-Tore-Rückstand in die Kabine (9:11).

In der Halbzeit forderte der Coach weiter Geduld, das Minimieren der Fehlerquote im Spielaufbau und noch mehr Aufmerksamkeit im Abwehrverhalten.

Die zweite Hälfte begann wieder ganz passabel. Leider war aber beim Stand von 11:12 nach 35 Spielminuten wieder mal für 5 Zeigerumdrehungen der Stecker gezogen und ruckzuck stand es wieder 11:15 für den abgezockten Kontrahenten.

Nun plätscherte das Spiel vor sich hin… Beim Stand von 13:17 aus Sicht des HSC versuchte man im Team-Timeout nochmal die Wende einzuleiten, aber am heutigen Tage hatte die gut aufgelegte Heimmannschaft immer eine Antwort parat. Über die Stände 15:19, 17:21, 18:24 hieß es am Ende 20:25.

Das junge Team zeigt jedes Spiel, dass es mit dem Gegner mithalten kann, nur leider fehlt in einigen Phasen noch die Entschlossenheit um auch kritische Situationen besser zu lösen. Gegen einen zum Teil sehr routinierten Gegner wie die VfL-Reserve wäre an diesem Tage vor allem eine deutlich bessere Wurfquote nötig gewesen. Zudem sind am Ende 10 einfache Ballverluste im Spielaufbau zu viele, um eine ernsthafte Siegchance zu haben. Den Unterschied machen in solchen Spielen eben eine starke Torwartleistung des VfL und die vermeidbaren Gegentore über den Tempogegenstoß, die aus den schon genannten Ballverlusten resultieren.

Jetzt heißt es, das spielfreie Wochenende zu nutzen, um sich etwas zu erholen, bevor dann mit dem Heimspiel gegen Viktoria Thiede der nächste Gegner auf Augenhöhe erwartet wird.

Das Spiel findet am 24.11.18 um 16:15 Uhr in der Ballsporthalle in Mörse statt. Über tatkräftige Zuschauer-Unterstützung würde sich das Team sehr freuen.

[Text: 1. Damen]

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